Notruf: 112

Meldungen


Florian Böhl-Iggelheim 65
Wechselladerfahrzeug (WLF)

Wechselladerfahrzeug (WLF)

Fahrzeugdaten
Abkürzung: Wechselladerfahrzeug (WLF)
Funkrufname: Florian Böhl-Iggelheim 65
Besatzung: 2 (Trupp 0/2)
Baujahr: Januar 2012
Typ: Mercedes Actros 1832L
Letzter Eintrag: 24.12.2017

Feuerwehrtechnische Ausrüstung:

  • 1 TETRA-MRT Funkgerät
  • 1 TETRA-HRT Funkgerät
  • 1 6kg Pulverlöscher
  • 1 Verbandskasten
  • 6 Verkehrsleitkegel
  • Seilwinde mit einer Zugkraft von 50kN (5to)
  • Abroll und Kippeinrichtung von Meiler Typ RK 14.55
  • Schleuderketten

Einsatzverwendung:

Das Wechselladerfahrzeug (WLF) dient dem Transport von austauschbaren Abrollbehältern in denen feuerwehrtechnisches Geräte oder sonstige Beladungen verlastet sind. Zur Aufnahme der jeweiligen Abrollbehälter verfügt das WLF über eine fest mit dem Fahrgestell verbundene Wechselladeeinrichtung, dem sogenannten Hakenlift. Eine eigene, fest verlastete feuerwehrtechnische Beladung in größerem Umfang ist auf dem WLF selbst nicht vorgesehen. Das Wechselladerfahrzeug wird bei der FF Böhl-Iggelheim je nach Einsatzsituation mit den folgenden Abrollbehältern (AB) beladen:

  • AB-Logistik
  • AB-Schaum
  • AB-Mulde

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle kann ein Abrollbehälter je nach Bedarf vor Ort abgesetzt werden. Der AB-Logistik und AB-Schaum halten jeweils zum Betrieb der Warneinrichtungen und Umfeldbeleuchtung ihre eigene Stromversorgung vor.

Nach dem Absetzen können vom Trägerfahrzeug weitere Abrollbehälter zur Einsatzstelle gebracht werden.

Besonderheiten des WLF sind die Voll-Luftfederung mit der das Fahrzeug um bis zu 20cm gesenkt bzw. bis zu 40cm angehoben werden kann. Hiermit wird sichergestellt, dass auch schlechte Waldwege befahren werden können.

Weiterhin ist das WLF noch mit einer 50kN Seilwinde ausgestattet, die einen einfachen Zug nach vorne und einen doppelten Zug nach hinten ermöglicht. Um den doppelten Zug zu nutzen, muss lediglich eine Arretierung des Windenseiles an der Front des Fahrzeuges erfolgen und die lose Rolle aus ihrer Arretierung am Heck gelöst werden.

Das Fahrgestell lieferte Mercedes Benz aus dem Werk in Wörth. Der feuerwehrtechnische Ausbau erfolgte durch die Firma F&B Nutzfahrzeug-Technik GmbH in Hagenbach.

 
Heute268
Gestern1319
Diese Woche2759
Dieser Monat19577
gesamt567000

2
Online
Mittwoch, 17. Januar 2018 05:14
53.JPG